ml. Jugend D1


2012

 

 


 

obere Reihe v.l.: Trainer Johannes Hartmann, Dominic Tautz (2), Willi Wenzel (9).

zweite Reihe v.l.: Fabian Herzog (5) darüber Jason Thiele (4), Erik Scheuermann (8), Dominic Fröming (7),

unten v.l.: Fritz Findeisen (6), Konstantin Zacher (3), Johann "Jodel" Gössel (1).

Es fehlen: Tillmann Schneider, Lennard Hoffmann.


Tabelle Bezirksliga

 Tabelle

Spielplan Bezirksliga

Bilder vom 1. Spieltag in Lommatzsch:

“Jodel“ Johann bei der Erwärmung.  Jason Thiele und Dominic Fröming

Links: "Jodel“ Johann bei der Erwärmung. Mit seinen langen Beinen konnte er am Wochenende wieder mit Paraden glänzen.
Rechts: Jason Thiele und Dominic Fröming
 
Mannschaftliche Erwärmung in Lommatzsch

Mannschaftliche Erwärmung in Lommatzsch. Vorne mit Nummer 2: Dominic Tautz.
 

Tabelle Sachsenliga

 Tabelle
 

Spielplan Sachsenliga

Spielplan Sachsenliga Endrunde


Spiele Kreis Kinder- und Jugendspiele


Mannschaft | Bezirksliga | Sachsenliga | KKJS |   Ostdeutsche Meisterschaft 
 

Tabelle Ostdeutsche Meisterschaft

 Tabelle

Spiele Ostdeutsche Meisterschaft

Vorbericht zur Bestenermittlung Ost in Dessau

Am Freitag satteln wir uns für die Reise nach Dessau um an den Ostdeutschenmeisterschaften teilzunehmen. Als Bezirks- und Vizesachsenmeister haben wir uns diesen Ausflug reichlich verdient gemacht. Auch wenn man dabei auf viele Siege zurück schauen kann, so ist manchem recht bange was uns da wohl erwarten wird. Gleich am Samstag morgen um 9 Uhr begrüßt uns der Empor Rostock zum Auftaktspiel in Gruppe 1. Es folgen im Verlauf des Tages der Vfl Potsdam, die HSG Wolfen, Nordhausen und die Füchse Berlin. Alles große Namen im Handballsport, wo man die Vorzeigemannschaften im Männerbereich in deutlich besseren Klassen findet als die des RHV.

Unsere D-Eleven haben über die Saison beweisen können, dass sie an ihren Aufgaben wachsen. Die deutliche 34:21 Niederlage gegen den EHV Aue im Sachsenfinale ist die einzige Standortbestimmung für die Ostdeutschen Meisterschaften. Mit unserer Lauf- und Spielfreude können wir stets mit unseren Gegnern mithalten. Entscheidend wird sein, die Angst abzulegen und mit Selbstvertrauen den Gegnern die Stirn zu bieten. Mit Sicherheit gelingt es uns dann auch um ein paar Punkte mit zu spielen.

Die Daumen drückt euch auf jedenfall euer Trainer und bestimmt der ein und andere RHV’ler.
 

Ostdeutsche Meisterschaften in Dessau-Roßlau

Vorrunde
HC Empor Rostock             10:16 (04:05)
Vfl Potsdam                       10:24 (05:13)
HSG Wolfen 2000               15:18 (08:09)
Nordhäuser SV                  14:16 (09:09)
SG Spandau/Füchse Berlin 10:17 (06:06)


Spiel um Platz 11
SG Kühnau 15:13

Im ostdeutschen Kräftemessen der Handballvereine im D-Jugendalter (11/12 Jahre) konnten die Vertretungen aus Sachsen achtbare Erfolge vorweisen. Der EHV Aue als Meister und der Radebeuler HV als Zweiter waren als die sächsischen Vertretungen angereist. Durch die gute Organisation des ansässigen und mit teilnehmenden Vereines, der Sportgemeinschaft Kühnau, wurde über die ganzen 2 Turniertage alles reibungslos über die Bühne gebracht, sodass sich die Sportler auch wirklich nur auf ihre Aufgaben konzentrieren konnten. Unsere Truppe des RHV spielte im Berufsschulzentrum Dessau in der ersten Gruppe ihre Partien. Die Mannschaft um Willi Wenzel musste leider ohne ihren etatmäßigen Halblinken Lennard Hoffmann antreten. Ansonsten waren alle an Bord und durchaus motiviert heute etwas zu reißen. Waren wir in der laufenden Spielserie immer eine der körperlich größten Mannschaften, so wurden wir gleich im ersten Spiel mit dem Gegenteil konfrontiert, dass es noch größer ging. Die Aufbaurecken des HC Empor Rostock imponierten sehr, konnten der Radebeuler Lauffreude aber kein Einhalt gebieten. Mit viel Selbstvertrauen und Spielwitz führte man nach vier Minuten mit 3:1. Die Qualität der Ostseestädter fand nach dem Überraschungsstart letztlich erwartend zu ihrem Spiel, sodass man über den 4:5 Halbzeitstand bis hin zum Endstand von 10:16 trotzdem eine beachtliche Leistung gegen den späteren Turniersieger abrufen konnte. Anscheinend waren die Radebeuler nach jenem starken Spiel nun zu leichtsinnig in ihrem weiteren Angehen, sodass man deftig gegen die Konterstarken Potsdam unter die Räder geriet. Der Sieg geht allemal für den Vfl Potsdam in Ordnung, aber die unterlassene Lauffreude des RHV sorgte für eine viel zu große Tordifferenz. Sei es drum, nun war man wieder wachgerüttelt und ging nach der Mittagspause in die dritte Partie. Mit dem zweitplatzierten Sachsen-Anhalts, der HSG Wolfen, sollte nun eine lösbare Aufgabe vor uns stehen. So war es auch! Im offenen Schlagabtausch wurde eine spannende Begegnung gespielt. Da unser großer Recke Dominic Tautz am heutigem Tag mehr mit Fehlern als mit Torvollstreckungen beschäftigt war, fiel es unseren Gegnern nun auch sehr leicht das Radebeuler Spiel zu lesen. Ohne Lennard Hoffmann und Dominic Tautz als gefährliche Spieler auf den Rückraumpositionen blieb die geballte Abwehrhärte wieder einmal mehr an Willi Wenzel hängen. Jener machte seine Aufgaben unbeirrt weiter und netzte erfolgreich ein. Keiner Mannschaft gelang es ihn aus dem Spiel des RHV zu nehmen. Trotzdem reicht dies nicht, unter den besten Ostsachsens, Spiele zu gewinnen. So zog der RHV am Ende den Kürzeren und verlor mit 15:18. In unserem nächsten Spiel dasselbe Szenario, nur das sich die RHV-Eleven darüber hinaus noch unnötige technische Fehler geleistet haben. Ansonsten wäre es den Karl-May-Städtern durchaus gelungen gegen die „Doppelkorn-Städter“ des Nordhäuser SV zu gewinnen. Ein gut funktionierendes Aufbauspiel über Fabian Herzog und Willi Wenzel brachte uns zu einfachen Toren. Leider wurde jenes einfache Spiel aber nicht über die gesamte Breite zelebriert, sodass man an anderer Position eher mit einfachen Fehlern leben musste. Mit dem Wissen jene Mannschaft in Normalbesetzung schlagen zu können, steckten die Radebeuler jene Niederlage sehr frustriert ein. Aufmuntern und auf ein letztes motivieren war nun die Aufgabe des Trainergespanns Hartmann/Niesen. Immerhin hat man sich vor allem auf das Spiel gegen die, wie die Profis gekleideten Füchse Berlin gefreut. Auf beiden Seiten war der lange Tag anzumerken. Es fehlte die Spritzigkeit und Leidenschaft auf beiden Seiten. Nach dem 8:8 Halbzeitstand waren es leider die Radebeuler Akkus, welche zuerst den Geist aufgaben. Man trotzte zwar eifrig den Füchsen und wollte allzu gerne den „Jäger“ spielen aber die Kräfte gaben es einfach nicht mehr her. Sieglos verabschiedeten sich die Radebeuler Jungs somit aus der Gruppenphase. Bei weitem aber nicht mit negativen Gemüt. Jeder Spieler konnte kleine Erfolge vorweisen und zur wohl besten Radebeuler Saisonleistung beitragen. In der Kabine herrschte zum Trotz gute Stimmung. Ein dreifaches Hoch auf Erik Scheuermanns fünf Tore am heutigen Tag wurden gefeiert, ein recht regelabweichendes Tor von Willi und noch so viele kleine Sachen. In der zweiten Gruppe musste sich der EHV Aue dem SC Magdeburg und Eintracht Berlin ergeben und spielte daher um Platz 5. Wären die Siege gegen Wolfen, Nordhausen und vielleicht den Füchsen Berlin gelungen, so hätte der RHV zusammen mit Aue um jenen Platz spielen können. Drin war es allemal, aber so spielte der Radebeuler HV nun in der ganzen Region der alten DDR um den sagenhaften 11 Platz. Unter den Heerscharen an Vereinen für den RHV ein einmaliges und grandioses Erlebnis. Die Stirn bot uns dabei am Sonntag der Gastgeber SG Kühnau. Im Gegensatz zu den Gruppenspielen vom Vortag, bei denen sich unsere Gegner mit robust fairen Aktionen in der Abwehr bewiesen, stellten sich die Gastgeber als hoffnungslos überfordert heraus. Nicht allzu selten trug daher unser Willi einen Rucksack übers Spielfeld. Von den Männer in Schwarz sehr lang geduldet, kam das Spiel des RHV kaum in Fahrt – wie sollte es auch. Zum Glück stach die am Vortag schwächelnde, linke Wurfkanone heute richtig ein. Mit 5 Toren steuerte Dominic Tautz zu vielen wichtigen Toren bei und konnte seine gestrigen Leistungen vergessen machen. Die gesamte Truppe kämpfte, um sich endlich bei diesem Turnier mit einem Sieg zu belohnen. Allen Umständen trotzten die Radebeuler der SG Kühnau und spielten in den letzten 5 Minuten einen sicheren 15:13 Sieg ein. Das hat noch keine RHV Mannschaft geschafft. Ein sehr schönes Wochenende ist damit zu Ende gegangen und hat einen Deckel auf eine tolle Saison gemacht. Bei der Siegerehrung gab es dann den „i“ Punkt oben drauf gesetzt. Mehr als Verdient holt sich der Torschützenkönig Sachsens (53 Tore) auch die Torkrone der Ostbundesländer. Mit 43 Toren in 6 Spielen wurde Willi Wenzel unter den Augen der Zuschauer in der prall gefüllten Halle zum besten Torschützen geehrt. Radebeul kann sich somit einen kleinen Star mehr in ihre Stadtliste eintragen. Nicht aus Zufall ist sein Name in diesem Bericht auch so oft erwähnt. Die Mannschaft weiß es zu schätzen ihn in ihren Reihen zu haben und es spricht auch für einen begnadeten Handballer. Verdiente Gewinner sind am Ende aber alle. Ein Ziel, ein Team! Für den RHV spielten: Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Dominic Tautz, Konstantin Zacher, Jason Thiele, Fabian Herzog, Fritz Findeisen, Dominic Fröming, Erik Scheuermann, Willi Wenzel, Johannes Saske, Tillmann Schneider.

Johannes Hartmann


Bilder:

 
 
 Mit Schlafen fing es am Freitag an...


Auf geht es! Johannes und Sebastian stimmen die Mannschaft ein


Torschützenkönig Willi in Aktion - Toll gespielt und Spass haben sie gehabt


Siegerehrung


So sehen Sieger aus - Wir waren dabei!

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