DatumHeimGastTore
10.09.2011SSV Lommatzsch 1923Radebeuler HV05:13
10.09.2011Radebeuler HVESV Lokomotive Pirna28:14
17.09.2011Radebeuler HVNSG RIO35:11
17.09.2011Radebeuler HVHCS Neustadt-Sebnitz47:02
05.11.2011Radebeuler HVSG Klotzsche29:18
05.11.2011Radebeuler HVHC Großenhain31:15
12.11.2011USV TU DresdenRadebeuler HV03:28
12.11.2011SSV HeidenauRadebeuler HV16:21
19.11.2011SG Kurort HarthaRadebeuler HV12:20
19.11.2011NSG RIO IIRadebeuler HV15:17
26.11.2011Radebeuler HVHSV Dresden16:14
26.11.2011SV Niederau 1891Radebeuler HV12:18
04.12.2011ESV Lokomotive PirnaRadebeuler HV13:28
04.12.2011Radebeuler HVSSV Lommatzsch 192328:10
10.12.2011NSG RIORadebeuler HV11:26
10.12.2011HCS Neustadt-SebnitzRadebeuler HV04:43
15.01.2012SG KlotzscheRadebeuler HV23:24
15.01.2012HC GroßenhainRadebeuler HV13:25
21.01.2012Radebeuler HVUSV TU Dresden25:05
21.01.2012Radebeuler HVSSV Heidenau34:05
28.01.2012Radebeuler HVSG Kurort Hartha19:09
28.01.2012Radebeuler HVNSG RIO II18:18
04.02.2012HSV DresdenRadebeuler HV28:18
04.02.2012Radebeuler HVSV Niederau 189129:19

Radebeuler HV - SSV Lommatzsch 13:05 (05:04)

Radebeuler HV - HC Sachsen Neustadt-Sebnitz 28:14 (16:08)

Nun war es endlich soweit. Das erste Spielwochende fand statt und führte uns in die sanierte „Lothar-Krauße-Sporthalle“ in Lommatzsch.
Bis auf Erik waren alle an Bord, was bedeutete trotzdem aus den vollen Schöpfen zu können.
In der ersten Partie gegen Lommatzsch war es gleich die Aufgabe der Neuen, sich zu beweisen und zu zeigen wie sie die Fäden ziehen können.
Unter den Augen von Willi, Lennard, Fabian, Dominic T. und dem Trainer, welche sich das Geschehen von der Bank aus ansahen, spielten unsere Jüngsten erst einmal recht verhalten auf.
Die einfachen Handballgrundregeln waren es vorallem, warum der Rubel noch nicht so rollte. Fehlende Laufbereitschaft, fehlender Augenkontakt bei den Pässen, miserable Wurfhaltungen und eine gedrückte Freude am Handballspielen, sorgten für ein stagnatives Spiel.
Nach 8 Minuten konnten wir das erste mal zum 1:3 Anschluß einnetzen. Ab da sah das Spiel zwar noch nicht wirklich viel besser aus, man konnte aber die wenigen Chancen die man hatte, etwas sicherer verwerten. So kämpfte man sich letztlich an die Lommatzscher wieder heran und konnte vor allem in der 2.Halbzeit durch eine gute Deckungsleistung das Ergebnis noch in ein akzeptables Bild bringen.

Aus dem Vorbereitungsturnier wohl bekannt, sollten nun die nächsten 2 Punkte gegen die Eisenbahner von Lok Pirna eingefahren werden.
Gut eingestimmt auf die Partie, spielten unsere RHV-Eleven auch von Beginn an sehr konzentriert auf. Eine lauffreudige Deckung luchste den ein oder anderen Ball ab, welchen Lennard oder Willi in ihren Kontern einnetzen konnten.
So ging es über 4:1, 8:4, bis hin zum 16:8 in die Halbzeitpause.
Klare Ansage war es hier nun, das Spiel weiterhin so konzentriert anzugehen um den gewünschten Knick der Pirnaer Motivation zu erreichen.
Gesagt, getan!
In der Deckung wurde weiterhin der Zahn gezogen, sodass die Moral der Pirnaer nun geschlagen war.
Vor allem Fabian und Willi war es zu verdanken, dass das Piraner Spiel nie seine Früchte tragen durfte. Beide wechselten sich gekonnt ab, dem Spielführer mit der Nummer 10 auf den Beinen zu stehen. In den letzten 10 Minuten war es nun möglich, frisch und fröhlich durchzuwechseln. Der deutliche Vorsprung sorgte nun für Rückenwind, sodass jeder zu seinen guten Aktionen kommen konnte.

Fazit der ganzen Veranstaltung:
Die Hauptbesetzung hat und kann ihre Leistung eindrucksvoll unter Beweis stellen und ist somit das Maß aller Dinge. Probleme bestehen sobald einer der Stamm-Sechser fehlt, was nun aber noch lange keine Beinbruch sein soll. Die Saison ist noch lang, der Wille bei allen vorhanden und die Trainigsbeteiligung lobenswert. Es sollte also nur eine Frage der Zeit sein, bis sich der ein oder andere gleichwertig kompensieren lässt.

“Jodel“ Johann bei der Erwärmung. Jason Thiele und Dominic Fröming

Links: "Jodel“ Johann bei der Erwärmung. Mit seinen langen Beinen konnte er am Wochenende wieder mit Paraden glänzen.
Rechts: Jason Thiele und Dominic Fröming

Mannschaftliche Erwärmung in Lommatzsch

Mannschaftliche Erwärmung in Lommatzsch. Vorne mit Nummer 2: Dominic Tautz.
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - NSG RIO 35:11 (17:05)

Radebeuler HV - ESV Lok Pirna 47:02 (19:01)

Am Wochenende hatte die D-Jugend des RHV Auftritt in der heimischen Elbhalle zu Radebeul. Vor der langen Spielpause im Spielplan standen uns dabei auch keine nennswerten „Größen“ gegenüber.

In beiden Partien konnte über die komplette Bank hinweg, eine konzentrierte Leistung abgerufen werden. Mit akkurater Beinarbeit zwang man den Gegner sehr oft zu riskanten Abspielen und erabeitete sich somit zahlreiche Tore in der1. Welle.

Der Rest ergab sich dann in der 2.Welle, weil man schlicht und einfach die laufstärkste Mannschaft auf dem Feld war.

In der langen Spielpause, welche erst im November endet, werden die RHV-Eleven sich nun mit einigen Freundschaftsspielen behelfen müssen. Dort werden wir gegen ein paar C-Jugendtruppen unser Angriffsspiel trainieren, was die D-Jugend Punktspiele nicht hergeben. Denn genau da haben wir noch unsere größten Probleme. Gegen das Deckungs- und Konterspiel gibt es nicht einzuwenden, aber das Aufbauspiel hingt noch ein wenig.

Also lassen wir uns überraschen in welcher Verfassung sich unsere Truppe dann in 2 Monaten befindet um gegen die Mitführenden in der Tabelle zu bestehen.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel (TW), Dominic Tautz (15), Konstantin Zacher (6), Jason Thiele (6), Fabian Herzog (11), Fritz Findeisen (5), Dominic Fröming (8), Erik Scheuermann (8), Willi Wenzel (13), Lennard Hoffmann (10)
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - SG Klotzsche 29:18 (14:10)

Radebeuler HV - HC Großenhain 31:15 (18:05)

Nach langer Spielpause wurden nun die Spieltage 5 und 6 in heimischer Elbhalle zur Begutachtung der eingestaubten Spielleistung genuzt. Mit der SG KLotzsche stand uns dabei auch gleich ein beachtenswerter Gegner gegenüber. Mit 9:3 Punkten in der Tabelle und einigen guten Ergebissen konnten sie schon positiv auf sich aufmerksam machen.
Wie angesprochen, mussten sich unsere Jungs erst einmal den Staub aus den Gelenken und vorallem aus den Köpfen spielen.
Mit einer sehr laschen Deckungseinstellung trat man den Dresdenern gegenüber, welche lange das Spiel aufrecht erhalten konnten.
Wenn die Einstellung nicht stimmt, sind es immer die Grundpfeiler des Erfolgs, welche zu erst bröckeln. So fehlte es an Laufarbeit und Körpersprache im Abwehrsystem. Dem Angriffsverhalten war hingegen nichts entgegen zu setzen.
Sicher und mit Übersicht erspielten die Radebeuler bei guten Trefferquouten Tor um Tor.
Mit der zweiten Hälfte fand man nun wieder zu alter Stärke und ließ keine Zweifel mehr am Sieg. Konstant wurde wieder übereine starke Deckung der Erfolg im Angriff zelebriert.
Jene Stärke konnte man auch mit in die erste Hälfte des zweiten Spieles mitnehmen. Schnell wurden gegen den HC Großenhain die Zeichen auf Sieg gestellt.
So schnell auch schon klar war, dass in diesem Spiel nichts mehr anbrennen würde, so schnell ließ auch der endgültige Einsatz in der Deckung nach.
Nun ist es ja auch nichts neues, dass dann ebenso der Angriff auch in die Brüche geht. Insbesondere die zweite Hälfte gipfelte mit eklatanten 1 gegen 1-Fehlern, bei dem die Großenhainer mehrere male durch ein Scheunentor über die Mitte zum Abschluß kamen. Im Angriff !erackerten! sich die RHV’ler weiter unnütz Tor um Tor. Zu oft spielte man auf einer Seite 3 gegen 5, (zwar mit Erfolg) als den Ball einfach auf die andere Seite zu befördern und die „ganz einfachen“ Tore zu machen.
Alles in allem wurden jedoch neue spielerische Elemente präsentiert, die Torschützenliste ist gut verteilt und zwei sichere Siege sind eingefahren. Die Messlatte muss jedoch hoch gehalten werden, denn die richtigen Brocken der Liga kommen noch. Um gegen jene Brocken auf Kurs zu bleiben bedarf es weiter einen richtigen Trainings-und Spieleinstellung, sowie einer kontinuierlichen „gemeinsamen“ Arbeit.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel (TW), Dominic Tautz (5/5), Konstantin Zacher (3/2), Jason Thiele (1/2), Fabian Herzog (2/2), Fritz Findeisen (5/5), Dominic Fröming (0/3), Erik Scheuermann (0/3), Willi Wenzel (10/5), Lennard Hoffmann (3/4).
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - USV TU Dresden 28:03 (15:02)

Radebeuler HV - SSV Heidenau 21:16 (12:11)

Mit 183:65 Toren und 12:0 Punkten ist die D-Jugend des RHV zur Zeit das große Fragezeichen der Liga. Gegen die starken Mitkonkurrenten ist noch kein Spiel bestritten, sodass sich jeder Fan der Liga auf kommende Kräftemessen freut. So kam es am 12.11.2011 zum ersten Topspiel gegen den SSV Heidenau. Jener Verein ist mit 19:5 Punkten als einer der Top5-Clubs der Liga anzusehen.

Nach dem man sich mit einer eindrucksvollen Manndeckung gegen die körperlich unterlegenen TU’ler aus Dresden warm gespielt hatte, begann das Spiel gegen die Randdresdener aus Heidenau recht offen. Im Schlagabtausch glichen wir die Partie nach einem Heidenauer Tor immer wieder aus. Auffallend ist hier schon die Zeit der Angriffe gewesen. Während sich die Heidenauer mit viel Kampf und Krampf ihre Tore erarbeiteten, hatten die Radebeuler durch ihr strukturiertes Handballspiel, viel weniger Probleme zum Torerfolg zu gelangen.

Es war also der große Auftrag, die Deckung beim Halbzeittee etwas wachzurütteln.
Und siehe da!
Binnen 5 Minuten war das Spiel entscheidend verändert wurden. Aus der Halbzeit gekommen eilten unsere Jungs auf 17:12 davon. Unkonzentriertheiten beim Abschluss glich Jodel im „Gestänge“ des RHV postwendend wieder aus. Viele 100%ige Chancen hat unser Torwart dem SSV frei vom Kreis zu nichte gemacht.
Bis hin zum Abpfiff wurde der 5 Tore Vorsprung sicher gehalten.
Es gilt nun die gute Leistung der zweiten Hälfte zu konservieren und mit ins nächste Wochenende zunehmen. Denn da wird die Ungewissheit beendet werden. Mit dem Spiel gegen Oschatz, welche unser direkter Verfolger sind, werden wir wissen wo wir stehen.

Also: Warm einpacken, gesund ernähren und Vorsicht beim Eierkauf, sodass wir nächstes Wochenende aus den Vollen schöpfen können.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel (TW), Dominic Tautz (7), Konstantin Zacher (6), Jason Thiele, Fabian Herzog (5), Fritz Findeisen (4), Dominic Fröming (5), Erik Scheuermann (3), Willi Wenzel (8), Lennard Hoffmann (6), Roman Sehnert (4).
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - SG Kurort Hartha 17:12 (08:08)

Radebeuler HV - NSG RIO II 17:15 (09:09)

Ein erster Meilenstein ist in der laufenden Bezirksligasaison geschafft.

Nach dem die ruhenden Kräfte der RHV-Jungs in der Halbzeitkabine gegen den Gastgeber aus Hartha erst einmal wachgerüttelt werden mussten, konnte der RHV mit einer konzentrierten Tagesleistung glänzen. Ein 8:8 zur Halbzeit stellte den Trainer keineswegs zufrieden. Individuelle Abwehrschwächen und wieder einmal fehlende Laufbereitschaft im Angriff gaben dem Gastgeber die Chance zur Hoffnung auf ein paar Pünktchen. Auch wenn Lennard und Willi die Bank für mehr als 20 Minuten hüten mussten, ist es für die Mannschaft nicht gleich selbstverständlich das Handballspielen einzuschränken. Überlegen war man den Harthaern auch ohne die beiden, nur musste man sich dazu auch aufraffen, dem entsprechende Arbeit zu leisten.

Wie so oft in dieser Saison eilte man nun aus der Kabine in eine bessere Halbzeit. Die Deckung war nun beweglicher und agierte mit mehr Biss. So konnten Erik und Jason ihre beiden spielführenden Gegenspieler nun besser in den Griff bekommen und der erfolgreiche Gegenstoß war die logische Konsequenz. Nicht mal 3 Minuten nach Anpfiff der zweiten Hälfte war somit ein beachtliches Polster erarbeitet. Über die Station 12:8, 17:11, bis hin zum Endstand von 20:12 konnte man seine Normalform abrufen und beweisen.

In der zweiten Partie stand uns dann der große Mitfavorit um die Oberligaplätze gegenüber. Mit 18:2 Punkten steht der SHV Oschatz (RIO 2.) direkt hinter uns. Mit einem Sieg in heutiger Partie würde man sich ein Polster von 4 Punkten schaffen, was für die noch lange Saison sehr wichtig wäre.

Schon nach Anpfiff des Harthaer Alleinkämpfers in Schwarz mit solider SR-Leistung wurde klar, dass jenes Spiel recht rasant und Körper betont von sich gehen würde.

Beide Mannschaften spielten ihre Angriffe sehr konzentriert und treffsicher, sodass bis zum 4:4 noch keine Vorteile für eine Seite entstand. Als erstes waren es unsere RHV-Jungs, welche sich einen Schnitzer leisteten und erstmals ins Hintertreffen mit 4:5 kamen. Die gut aufgelegte Radebeuler Deckung erarbeitete sich in den nächsten 2 Minuten jedoch die Bälle wieder eindrucksvoll zurück und schon war man erneut am vorlegen. 6:5, 7:6, 8:7 und mit einmal wieder 8:9. Einziges Manko was die RHV-Eleven hatten war, dass man seine gute Deckungsarbeit vorne zu wenig belohnte. In den letzten 6 Minuten der ersten Hälfte gelang es 4-mal den Ball zu erobern. Durch Fehlpässe und technische Fehler versemmelte man den eigenen Angriff postwendend. In der Kabine gab es zur Halbzeit nicht viel zu besprechen. Das Aufbauspiel funktionierte, die Deckung arbeitete wirkungsvoll, nur die technischen Fehler galt es zu vermeiden.

Die zweite Hälfte begann nicht anders als die erste, nur das wir dieses mal nachlegen mussten.Mit zunehmender Zeit stellte sich heraus, dass das Oschatzer Spiel sehr viel über den Kreis zelebriert wurde. Der lange Hüne am Kreis der Oschatzer stellte Fritz körperlich in Nachteil, sodass Willi sich erfolgreich der Aufgabe annahm. Fritz anstelle von Willi verteidigte auf der Halben sehr bissig und hielt den flinken Halblinken in Schuss. Das Kreisspiel der Oschatzer wurde somit zu Nichte gemacht. Dem gab das ganze nun eine wichtige Wende. Immer länger und daher für Fehler anfälliger, mussten sich die SHV’ler an unserer Deckung die Zähne ausbeißen. Fünf Minuten vor Schluss nahm der Radebeuler Motor nun das Spiel wieder in die Hand. Per 7-Meter lochte Willi zum 14:13 ein. Unter dem Bedacht, dass wir unsere technischen Fehler nicht einstellen konnten und in dieser Phase schon längst um mehr als 2 Tore enteilen konnten, gaben die Jungs nun mächtig Gas. Ein letztes mal gelang dem SHV noch einmal der Ausgleich, bis dann über Fritz und Willi ein 2 Torevorsprung festgemacht wurde. Die Radebeuler Defensive stand nun dermaßen massiv, dass die einzig sich bietendenden Möglichkeiten zum Torerfolg über die Außenspieler zu Stande kam. Da aber machte Jodel kurzen Prozess und parierte sicher jeden Wurf. Mit dem 17:15 Endtreffer über eine der vielen guten Kreisanspiele diesen Tages, konnte Fritz alle Anspannung aller Anwesenden abbauen. Unter dem Jubel der mitgereisten Eltern
wurde ein weiteres verlustpunktfreies Wochenende abgehackt. Alles aber kein Grund zum ausruhen. Nächstes Wochenende geht die Reise nach Priestwitz wo uns das nächste Topspiel gegen den HSV Dresden bevor steht. Mit selbiger Leistung wie heut eine lösbare Aufgabe.

Für den RHV spielten:

Johann Gössel, Dominic Tautz (8), Jason Thiele (2), Fabian Herzog (6), Fritz Findeisen (7), Dominic Fröming (4), Erik Scheuermann(1), Willi Wenzel (7), Lennard Hoffmann (2).
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - HSV Dresden 16:14 (10:10)

Radebeuler HV - SV Niederau 1891 18:12 (10:07)

Heute war es soweit- Derbytime in Priestewitz! Mit dem Duell gegen den HSV Dresden sollte sich heute zeigen, welches Team die Pole Position in der Tabelle übernehmen würde.
Durch zahlreiche Krankheiten und die noch andauernde Verletzung von Johannes, war die Radebeuler Truppe recht dünn besetzt.
Mit gerade 2 Wechselspielern musste die Kondition der RHV’ler heute alles hergeben was da war.
Gleich nach Anpfiff der Partie stellte sich für den heutigen Tag ein typisches Bild dar. Der Ball gelang nicht ins Tor! So musste der Radebeuler Motor erst einmal nach einem 0:2 Rückstand wach gerüttelt werden, ehe er lief.
Von da an gab es im Angriff nichts arges zu bemängeln. Der Ball wurde über die Breite gespielt, 1:1-Situationen wurden erfolgreich angenommen und jede Position kam so zu ihren Torchancen. Dafür waren die Fehler in der Deckung jedoch noch zu einfach. Die technisch gut spielenden Landeshauptstädter brachen zu oft durch unsere Deckungsmitte, was ihnen denkbar gute Wurfpositionen einbrachte.
Wie so oft in dieser Saison ging es mit einem Parie in die Kabine. Bisher war ein Unentschieden in der Halbzeit für die Radebeuler immer ein gutes Omen, was sich heute auch wieder bestätigen sollte.
Dem Spiel des RHV war in der zweiten Hälfte nun anzumerken, dass man sich in der Deckung auf die spielstarken Gegner eingestellt hatte und dem HSV das Leben enorm schwer machen konnte.Wie verhext war es nun nicht im Sinne unseres Angriffs, jene Stärke in Bares um zu münzen.
Mit der defensiv aggierenden HSV-Deckung hatten wir gleichfalls große Probleme.Spielerisch waren wir nicht Herr der Lage die Abwehrreihen auseinander zu dividieren. Dem Radebeuler Spiel, Glück sei Dank, haben wir gute Fernschützen, welche das Zepter in die Hand nehmen sollten. Unserer gefährlichen Torkanone Dominic Tautz fehlte heute leider das nötige Selbstvertrauen und Verständnis dem Spiel eine gewisse Wende zu bringen. So war es der „HC Willi“ welcher im Angriff über viele Freiwurfvarianten zu einfachen Toren einnetzen konnte.
5 Tore in Folge auf das Konto des RHV brachten uns wieder mit 15:13 in Führung. Als dann Dominic Fröming zum 16:13 einnetzte war uns der Sieg sicher. Cool und sicher wurden die letzten Minuten herunter gespielt.
Gegen den SV Niederau tat man sich gleichfalls unnötig schwer. Wahrscheinlich dem geschuldet, dass jeder der Meinung war, dies werde ein Selbstläufer.
Die Laufarbeit wurde auf ein Minimum reduziert und der Biss zur eigenen Torchance meist garnicht wahrgenommen.Das die Niederauer solche Leichtsinnigkeiten zu nutzen wussten, wurde den RHV-Eleven recht schnell bewusst. Langsam aber sicher begann man sich nun wieder auf wesentliches zu konzentrieren und konnte mit Laufarbeit und Köpfchen das Spiel in seine Hand nehmen.
Nun war es der schon angesprochene Schlendrian bei der Torausbeute, dass man sich in der zweiten Hälfte nicht deutlicher absetzen konnte.

Für die Mannschaft sollten beide Siege aber als ein klares Warnzeichen gelten. Eine spielerische Glanzleistung war im Angriff keineswegs zu sehen. Oftmals der Leichtsinn, Unkonzentriertheiten und fehlendes Spielverständnis brachten uns aus dem Konzept. Ein Grund mehr die Kasperveranstaltungen im Training für ein nutzbringendes Training einzustellen!!!
Im Deckungsbereich können wir uns weiterhin sehen lassen. Mit Kampf und Biss wird das wichtigste Handballelement erfolgreich zelebriert. Eine gute Grundlage dafür, andere Probleme auszumerzen und an ihnen zu arbeiten.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel (TW), Dominic Tautz (3), Jason Thiele (2), Fabian Herzog, Fritz Findeisen (3), Dominic Fröming (5), Willi Wenzel (17), Lennard Hoffmann (4), Tillmann Schneider.
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - ESV Lokomotive Pirna 28:13 (16:05)

Radebeuler HV - SSV Lommatzsch 28:10 (12:06)

Es ist in dieser Saison nun schon eine gute Gewohnheit, dass bei jedem Punktspiel der ESV Lok Pirna mit anwesend ist. Umso überraschender war es nun, dass sich beide Mannschaften wieder einmal gegenüber standen. Hatte man sich sonst immer gegenseitig angefeuert, so musste man heute wohl oder übel dem anderen ein wenig auf die Füße treten. Im Hinspiel konnten unsere Jungs einen deutlichen 28:14 Sieg verwalten. Die letzten Leistungen der Lok ließen jedoch eine deutliche Steigerung erkennen, sodass man für den heutigen Tag gewarnt war.

Das dünn besetzte Radebeuler Aufgebot für diesen Tag war jedoch ein kompakt und konzentriertes Paket. Der Familie verpflichtet fehlten uns Jason und Jodel im Tor. So durfte heute Alexander das erste mal im Tor der 1.Mannschaft sein Können unter Beweis stellen. Die anhaltende Erkältungswelle legte obendrauf noch Lennard flach, sodass abzüglich unserer Dauerausfälle von Johannes und Konstantin nur ein Wechselspieler auf der Bank Platz nahm.

Unbeirrt und keineswegs mit schlechten Mutes traten unsere RHV-Eleven mit breiter Brust auf und rockten das Spielfeld gegen alle Erwartungen des Trainer und der mitgereisten Eltern.

Nach 3.Minuten verbuchte man bereits eine 4:0- Führung. Der Tenor im dargebotenen Handballspiel war wie so oft die bissige Deckung im Verbund. Über gute Laufarbeit wurden die Lücken zu gerückt und der Körper stets in den Weg des Gegners gestellt. Die logische Endkonsequenz war es, das Würfe von recht schlechten Positionen aufs Radebeuler Tor kamen. Alexander, motiviert und konzentriert , nutze seine Chance sich unter Beweis zu stellen mit Bravour. Aus der zweiten Reihe wurde nahezu jeder Ball pariert, aber auch vom Kreis verzweifelte der ESV am Radebeuler Hintermann. Nicht umsonst nahm der RHV so ein 16:5 mit in die Halbzeit.

Nach der Pause wurde bis zum Spielende an der alten Leistung angeknüpft, sodass man mit Recht behaupten konnte, heute die konstanteste Leistung des RHV gesehen zu haben.

Im zweiten Spiel gegen den SSV Lommatzsch wurde die Aufstellung wieder einmal komplett umgewürfelt. Nun mussten Erik und Tillmann Verantwortung auf den Aufbaupositionen beweisen. Fabian, Willi und Tautzi durften sich anschauen, wie es ist, als Außenspieler den ein oder anderen Ball mal nicht zu bekommen.

Bis auf ein 10-minütiges Startproblem auf Grund fehlender Laufarbeit in der Deckung kamen die Radebeuler auch in jener Aufstellung zurecht. Von einem 5:3 eilte man von nun an, bis zur Halbzeit von 12:6, davon. In der zweiten Halbzeit konnte man den laufschwachen Lommatzschern sehr viel zwischen die Pässe gehen und knipste fast nur noch durch Gegenstöße.

Mit einem 28:10 Endstand war ein weiteres Handballwochende beendet wurden. Heute jedoch mit neuen Gewissheiten: Ausfälle werden gut kompensiert und das gemeinsame Training bringt von mal zu mal recht große Forschritte. Grund ist das langsam greifende Spielsystem, unter dem jeder weiß wie er zu laufen hat.

Für den RHV spielten:
Alexander Riedel (TW), Dominic Tautz (12), Fabian Herzog (10), Fritz Findeisen (6), Dominic Fröming (9), Erik Scheuermann (4), Willi Wenzel (14), Tillmann Schneider (1).
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - NSG RIO 26:11 (14:05)

Radebeuler HV - SSV Lommatzsch 43:04 (21:00)

Am heutigen Punktspieltag war der RHV wieder in fast voller Formation vertreten. Mit zwei Torhütern standen wir sogar vor einem regelrechten Luxusproblem. Beide konnten sich perfekt ergänzen und einige 100%ige entschärfen.
Das Augenmerk lag heute auf dem Spiel gegen die NSG-Vertretung des SC Riesa.. Jene Mannschaft hat sich im läuferischen Bereich in den letzten Monaten verbessern können. Das durch viele Wechsel geprägte Spiel der Riesaer brachte die RHV-Eleven zum Anfang des Spieles ein wenig ins holpern. Für den Trainer war jene Spielweise aber genau die richtige, um das „Übergeben“ der Gegenspieler zu üben. Zur Freude des Trainers dauerte es auch nicht lange, bis jenes Vornehmen erfolgreich umgesetzt wurde. Vom 2:2 an, waren es sehr rätselhafte Siebenmeterentscheidungen, welche die Jungs der RIO noch zum Torerfolg brachten.
Schwamm drüber! Der Radebeuler Angriff funktionierte aus der guten Deckung heraus gewohnt gut, sodass man das ein oder andere „unnötige“ Gegentor vergessen machen konnte.
Bis hin zum 21:06 in der zweiten Halbzeit brachten die RHV’ler eine solide Mannschaftsleistung auf die Platte. Danach schlichen sich leider viele kleine Fehler im Angriff ein, sodass man die Riesaer zu Kontern einlud. Hauptgrund aller Fehler war die fehlende Laufbereitschaft ohne Ball. Mancher Mitspieler wurde dadurch zu sehr riskanter Pässen eingeladen, welche schlußrichtig nicht ihren Endpunkt fanden. So tendelte das Spiel per Schlagabtausch bis zum 26:11 aus.

Im zweiten Spiel gegen die HCS Sebnitz wurde die Torbilanz in der Liga wieder etwas nach oben korrigiert. Den körperlich unterlegenen Sebnitzer blieb nichts weiter übrig sich dem Radebeuler Spiel vorführen zu lassen. Ein deutliches 43:4 ist somit das Ende einer guten Hinserie mit 32:0 Punkten und zugleich ein gelungenes Ergebnis um nun die Feiertage glückselig anzugehen.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel (TW), Alexander Riedel (TW), Dominic Tautz (11), Konstantin Zacher (5), Jason Thiele (4), Fabian Herzog (7), Fritz Findeisen (9), Dominic Fröming (9), Erik Scheuermann (2), Willi Wenzel (14), Lennard Hoffmann (8).
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - SG Klotzsche 24:23 (16:11)

Radebeuler HV - HC Großenhain 25:13 (08:08)

Im neuen Jahr sollte die makellose Bilanz der Radebeuler D-Jugend weiter beibehalten werden. Dazu führte uns die Reise wieder einmal nach Pirna.

Bis auf Tillmann waren alle Spieler an Bord, sodass wir mit 13 Spielern aus den vollen schöpfen konnten. So war es auch die Vorgabe, welche der Trainer heute verlangte, dass mit enormer Laufarbeit das Potenzial abgerufen wird. Richtig gut wurde jene Spielweise auch in den ersten Minuten umgesetzt. Über 5:1, 10:3 und 13:4 sah das Spiel wie gewohnt gut aus und an einem sicheren Sieg gegen die kämpferischen Spieler der SG Klotzsche war keine Zweifel. So wurde unter den Spielern nun ein wenig rolliert, sodass sich jeder seine Pause abholen und das Spieltempo hochgehalten werden konnte.

Leider aber wurden durch die Spielerwechsel die gewohnten Abläufe etwas durch einander gebracht, sodass die Jungs den Faden verloren. Beginnend mit einer nachlässigen Abwehrleistung, welche mehr und mehr zu einfachen Gegentoren führte, schlichen sich auch im Angriff viele technische Fehler ein. Nicht zuletzt knallte der Ball im Abschluss sehr viel gegen das Aluminium des gegnerischen Torhüters. Somit brachte man die Spielgemeinschaft aus Klotzsche mehr ins Spiel als einem lieb war. Bis auf 16:11 zur Halbzeit und einem 22:19 kurz vor Ende des Spieles ergab sich nun auch die Möglichkeit zum Sieg für die Randdresdner.

Zwar kämpften unsere Jungs tüchtig, jedoch wollte der Schlendrian nicht aus unserem Spiel verschwinden. So kam es, dass man sich bei einem 22:22 unentschieden wieder fand.

Hinten wie ein Scheunentor aufgestellt und vorne vom Pech verfolgt, wollte man seinen Augen nicht glauben, dass dies tatsächlich der Tabellenführer ist, welcher mit Pauken und Trompeten das Spiel noch für sich entscheiden konnte. In der Schlussphase war es wenigstens Fritz, welcher 2 mal abgeklärt zum Führungstor (23:22 und 24:23) einlochen konnte und somit 2 Punkte für den RHV festhielt.

Gegen den HC Großenhain war es nun die Aufgabe die Nachlässigkeiten vom ersten Spiel abzustellen. Beim 0:5 Rückstand nach gerade mal 4 Minuten stand für alle Anwesenden fest, das der Radebeuler HV ein rabenschwarzen Tag erwischt hat. Viele Spielaktionen glichen dem eines E-Jugendspieles. In den Abwehrreihen wurde sehr lasch agiert, sodass der HC zu einfachen Toren kam. Im Angriff fehlte zunehmend der Spielgedanke. Über Einzelaktionen brachte sich der ein oder andere in unnötig, schwer zu lösende Situationen. Schlichtweg fehlte es einfach an Laufarbeit. Das Gegenteil zu dieser rätselhaften „Kopf durch die Wand“-Strategie demonstrierte Lennard heute sehr erfolgreich. Über viele intensive Antritte konnte er sich gegenüber seinen Gegenspielern einen Vorteil verschaffen und somit dem Angriff mehrere erfolgreiche Abschlußaktionen verleihen.

Es dauerte etwas bis sich der Rest der Truppe wieder dem „Handballspielen“ widmete, aber so langsam nahm das Radebeuler Spiel wieder seine gewohnte Fahrt auf.

Somit spielten sich die Radebeuler über das Halbzeitergebnis von 8:8 wieder in Normalform zurück. Strukturiert und auch mit Plan wurde nun über viel Laufarbeit Tor um Tor in einfachster Manier erarbeitet.

Fazit der ganzen Veranstaltung:

Mit einer lupenreinen 2. Halbzeit gegen den HC Großenhain konnte man sich letztlich mit seiner gewohnten Leistung präsentieren. Gegen die SG KLotzsche hat man sich selber gezeigt, wie schwer ein Spiel zu gestalten ist, wenn man sich nicht vollends reinhängt und das gemeinsame „Handballspielen“ links liegen lässt. Eine wertvolle Erfahrung, welche wir zum Glück ohne Lehrgeld zu bezahlen, gemacht haben. Für die nächsten Spieltage gilt es, diesen Tag in Erinnerung zu behalten und konzentriert ans Werk zu gehen.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Dominic Tautz (6), Konstantin Zacher (4), Jason Thiele (4), Fabian Herzog (2), Fritz Findeisen (4), Dominic Fröming (2), Erik Scheuermann (2), Willi Wenzel (11), Lennard Hoffmann (12), Johannes Saske (1), Roman Sehnert (1).
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - USV TU Dresden25:5 (12:4)

Radebeuler HV- SSV Heidenau34:5 (21:4)

Im Fieber auf die heiße Schlussphase der Saison, sollte heute in heimischer Halle der starke Motor des RHV wieder ins rollen gebracht werden. Etwas unglaublich wirken die beiden deutlichen Ergebnisse mit gerade einmal 5 Gegentoren schon. Geht das Ergebnis gegen die TU aus Dreden zwar in Ordnung, so stimmt der deutliche Sieg gegen die Heidenauer mit der Tabelle aber nicht überein.

Mit der Bestbesetzung, um den Torschützenführenden Niklas Waller, auf der Bank, spielten die Heidenauer die komplette Spielzeit mit ihrer zweiten Garde. Jene spiegelte die eigentlich vorhandene Leistungsstärke des SSV in keinster Minute wieder. Grund dafür war ein konzentriertes Komplettpaket was der RHV heute bot. Eine robuste und lauffreudige Deckung wurde die Grundlage für ein breites, funktionierendes Spiel, bei dem jeder zum Zuge kam.

Somit konnten sich die Lößnitzstädter für die kommenden, wichtigen Aufgaben an den nächsten beiden Wochenenden schonen.

2 Trainingseinheiten müssen nun noch intensiv genutzt werden, um sich kommendes Wochenende „wieder“ in Pirna auf ein neues mit dem SHV Oschatz messen zu können.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Dominic Tautz (10), Konstantin Zacher (4), Jason Thiele (2), Fabian Herzog (8), Fritz Findeisen (9), Dominic Fröming (2), Erik Scheuermann (5), Willi Wenzel (9), Lennard Hoffmann (7), Johannes Saske (3).
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - SG KO Hartha 19:9 (11:2)

Radebeuler HV - NSG RIO 2. 18:18 (9:8)

Am vorletzten Punktspielwochenende stand unserer D-Jugend des Radebeuler HV eine Bärenaufgabe bevor. Heute sollte die Oberligaqualifikation fest gemacht werden.

Was uns letztlich auch mit ach und Krach gelang, sah lange Zeit wesentlich sicherer aus.

Nachdem man sich gegen die Sportfreunde aus Hartha mit einem klaren 19:9 warm gespielt hatte, folgte nun die Partie der beiden Spitzenreiter der Liga.

Schon im Hinspiel brachten beide Mannschaften eine ansehnliche Partie zu Stande, welche die Lößnitzstädter mit 17:15 für sich entscheiden konnten. Im Gegensatz zum Hinspiel, wo lange Zeit die Mannen aus Oschatz Federführend waren, spielte heute der RHV die dominante Spielrolle. Von Beginn an motiviert und konzentriert bei der Sache, stellten sich die RHV-Eleven recht schnell auf die Stärken des Gegners ein. Über die Stationen 3:2, 4:3 und 6:4 konnte man sich so bereits ein wenig absetzen. Der ein oder andere Schritt- oder Abspielfehler und nicht zu letzt die kämpfende Einstellung des Gegners waren Grund dafür, dass man zur Halbzeit nur mit einem 9:8 in die Kabine ging. Bis auf die üblichen, kleinen Fehler, die eine Mannschaft in seiner Jugendentwicklung halt macht, konnten die Radebeuler aber eine solide Leistung abrufen. Kurz gesagt: Man war auch einfach den kleinen Tick besser als die Oschatzer.

So kam es, dass der RHV-Motor aus der Halbzeitpause heraus startete und sich seiner kämpferischen Leistung belohnte. Vom 10:10 ging es über eine gute Abwehrleistung in den Angriff, womit 5 Tore in Folge erzielt wurden. Das Spiel !schien! 10 Minuten vor Schluß entschieden.

Was nun leider folgte war eine unglückliche Aneinanderreihung von vielen kleinen Fehlern. Aufgeteilt über das ganze Spiel hätte man jene Fehler verkraften können. Aber genau jetzt mussten sich die Fehler alle mit einmal ins Radebeuler Spiel einfinden.

So nahm Willi erst einmal für 2 Minuten Platz auf der Bank, wodurch sich der Innenblock neu organisieren musste und Zuordnungsfehler ein leichtes Gegentor beschehrten. Im Angriff fehlte es teils an einer gewissen Coolness. Halbherzig weggeworfene Bälle und ein holperndes Aufbauspiel luden die Jungs der NSG RIO wieder ins Spiel ein.

Trotz einem blickigen Spieles und viel Kampfwillen gelang es den Radebeulern in der Folge nicht, die Oschatzer auf Distanz zu halten. Vom 17:14, über einige individuelle Abweherfehler und einen verworfenen 7-Meter, schlichen sich die RIO’s an ein 17:17 heran.

Im folgenden Angriff konnte Dominic Tautz einen seiner vielen wichtigen Tore von Rechtsaußen zum 18:17 versenken, womit 40 Sekunden vor Schluß der Klops gegessen war. Auch wenn 10 Sekunden vor dem Aus-Gong die NSG per 7-Meter noch einklinken konnte, so war die Oberligaqualifikation für den RHV sicher.

Ein über 22 Minuten hervorragendes Spiel wurde somit belohnt. Das jenes Spiel so spannende wurde ist eine wichtige Erfahrung und kann einer Mannschaft, die selten mit Gegnern auf Augenhöhe spielt, passieren.

Umso größer ist nun die Freude an der Oberligarunde teilnehmen zu können, um jene Erfahrungen vermehrt zu sammeln und sicherer zu aggieren.

Für den RHV spielten:
Johann Gössel im Tor, Dominic Tautz (10), Kosntantin Zacher (2), Jason Thiele (1), Fabian Herzog (3), Fritz Findeisen (5), Dominic Fröming, Erik Scheuermann (1), Willi Wenzel (8), Lennard Hoffmann (4), Johannes Saske (2), Tillmann Schneider (1).
Johannes Hartmann
zurück

Radebeuler HV - HSV Dresden 18:28 (9:13)

Radebeuler HV – SV Niederau 29:19 (16:10)

Aus einem der beiden Spiele musste heute ein Sieg geholt werden, um die Bezirksmeisterschaft sattelfest zu machen. Dies war die Hauptaufgabe der letzten beiden Spieltage. Natürlich wäre ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus der Landeshauptstadt ein Sahnehäubchen für eine perfekte Saison. Was der RHV-Fan heute aber zu sehen bekam, war eine Abneigung der Handballgötter gegen die Radebeuler Jungs.

Insgesamt 18 Torwürfe frei vor dem Gehäuse des HSV konnten nicht untergebracht werden. In den eigenen Abwehrreihen ließ man sich regelrecht überlaufen. Schluss richtig lief man von Beginn an einem Rückstand hinterher.

Zugegebener Maßen waren die Dresdener taktisch sehr gut auf unser Spiel eingestellt. Durch viel Laufarbeit im Angriff brachte man die Zuordnung des RHV durch einander. In den Dresdener Abwehrreihen agierte man sehr robust gegen den Körper, welches durch die vereinseigenen Schiedsrichter natürlich nicht geahndet wurde. So waren die RHV-Eleven neben der vorhandenen Nervosität nun auch sehr beeindruckt vom Dresdener Abwehrgeschick. Ergebnis war allzu oft nun eine zunehmend, fehlende Lauffreude. Durch Dominic Tautz konnten wir zumeist noch zu klaren Toren über die Mitte gelangen, ansonsten aber wurde das Spiel sehr oft über Willi Wenzel angezogen, welcher erfolgreich seinen Kreisläufer oder die Außenpositionen bedienen konnte. Jene 100%igen Chancen aber waren es, welche wir nicht auf unser Konto verbuchen konnten.

Über die Stationen 1:4, 5:9, 8:11 konnten sich die Radebeuler noch annähernd im Spiel halten. Ein verschlafener Start in die zweite Hälfte brachte uns von einem 10:13, bis zum längst überfälligen Treffer von Lennard zum 11:19 in einen argen Rückstand, welcher nun nicht mehr ausgebügelt werden konnte. Zwar kämpfte man tapfer weiter um seine Chancen, aber der HSV Dresden arbeitete heute vollends konzentriert und ließ nichts mehr anbrennen.

Ganz davon abgesehen, dass der Radebeuler HV in der Deckung einen „Schweizer Käse“ präsentierte, hätte man jenes Spiel durchaus offen halten können. Die Leistungsträger haben ihre Arbeit gut bewältigt und die HSV Deckung gebunden und in Bewegung gebracht. Uns fehlte es leider an den notwendigen Vollstreckern auf den Kreis- und Außenpositionen.

Nun musste ein Sieg gegen die unbequemen Spieler des SV Niederau her. Konzentriert gingen unsere Jungs ans Werk und konnten nach einer Abtastphase bis zum 4:4 auf 9:5 enteilen. Der Angriff rollte nun auf Grund geringerer Gegenwehr wieder sehr gut. In der Deckung ließ jedoch manche Aktion zu wünschen übrig, bedenkt man, dass die Spieler des SV Niederau fast jedes Tor aus einem 1 gegen 1 erzielten. Über gute Torwarteinlagen unserer beiden Schluß“männer“ konnte sich der RHV-Angriff jedoch weiter unbeirrt absetzen und mit einem 29:19 als Bezirksmeister feiern.

Kuchen, Limo, Würste und Gemüse zur Feier des Tages wurden nun verzehrt. Nur eine würdige Ehrung der beiden Tabellenersten fehlte. Trotzdem waren alle froh und glücklich und die standortbestimmende Niederlage gegen den HSV Dresden war schon wieder vergessen. In der Oberligarunde gegen die Dresdener zu gewinnen macht doch sowie so mehr Spaß!

Für den RHV spielten:
Johann Gössel und Alexander Riedel im Tor, Dominic Tautz (10), Konstantin Zacher (5), Jason Thiele (2), Fabian Herzog (9), Fritz Findeisen (1), Dominic Fröming (3), Erik Scheuermann, Willi Wenzel (13), Lennard Hoffmann (5), Johannes Saske.
Johannes Hartmann
zurück